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Sousse

Die Hafenstadt Sousse an der Ostküste ist mit rund 200.000 Einwohnern nach Tunis und Sfax die drittgrößte Stadt Tunesiens. Hier dreht sich alles um den Handel mit Oliven und Olivenöl, der allerdings immer mehr durch den Tourismus als Einkommensquelle abgelöst wird. Seit über 3000 Jahren dient dabei der Hafen als Dreh- und Angelpunkt. Dort werden die Waren aus dem Sahel und dem restlichen Hinterland Tunesiens verschifft und hinaus in die Welt gebracht.

Sousse in Tunesien - Blick über die Stadt
Sousse - Blick über die Stadt

Zunächst diente der Hafen den Phöniziern als Haupt-Handelsniederlassung, später übernahmen die Römer die Herrschaft und gaben der Stadt den Namen Hadrumetum. Erst die Byzantiner brachten den Namen Sousse und machten daraus die Hauptstadt ihrer afrikanischen Provinz.

Heute ist Sousse eine lebhafte Großstadt und Hochburg des Strandtourismus. Der nördlich der Altstadt beginnende Sandstrand ist etliche Kilometer lang und bietet alles, was der europäische Urlauber erwartet – darunter auch zwei schöne Golfplätze. Etwa 10 Km nördlich vom Stadtzentrum befindet sich der künstlich angelegte Ort „Port el-Kantaoui“. Dieser ist durch zahlreich verkehrende Hotelbusse und eine kleine Bahn mit Sousse verbunden. Port el-Kantaoui ist sehr schön im alten arabischen Stil gehalten und bietet neben Hotels auch Cafés und Restaurants sowie Boutiquen und zahlreiche Freizeitmöglichkeiten. Auch Sportbegeisterte kommen hier voll auf ihre Kosten.

Strand in Sousse
Sousse - der Stadtstrand

Einen Besuch wert ist auch der Wochenmarkt an der Ausfallstraße in Richtung Kairouan. Hier darf gehandelt, probiert und diskutiert werden, tote und lebende Tiere aller Art werden verkauft und die Einheimischen streiten sich meist lautstark um die besten Preise. Ein Spektakel ganz besonderer Art, das Sie nicht verpassen sollten.

Die große Moschee von Sousse
  In Sousse selbst gibt ebenfalls einiges zu entdecken. Mittelpunkt der Stadt ist der „Place Farhat Hached“, ein Knotenpunkt, bestehend aus Straßen, Schienen und Fußwegen. In unmittelbarer Nähe liegt die Große Moschee, welche neben religiösen Zwecken auch dem Militär als Wach- und Aussichtspunkt diente. Gegenüber der Moschee befindet sich ein zweiter Verteidigungsbau, der „Ribat“. Er diente den muslimischen Kriegermönchen als Wohn- und Arbeitsstätte. (Bild: pixelio.de, Fotograf: Michael Baudy) Etwas weiter ab vom Stadtmittelpunkt liegen die Souks, die Handels- und Geschäftsviertel. Neben dem überdachten „Souk el-Caid“ liegt der „Souk el-Reba“.

Hier finden Sie unzählige kleine Läden und Marktstände mit Stoffen, Teppichen, Kleidern und Werkzeugen. Auch Obst, Gemüse, Gewürze und Parfüm werden auf den immer belebten Märkten gehandelt.

Im Westen hinter dem Souk el-Caid liegt die dritte Wehranlage von Sousse, die Kasbah. Ihr über 30 Meter hoher Turm ist schon aus weiter Ferne zu sehen. Direkt nebenan finden Sie das Archäologische Museum, dem Sie unbedingt einen Besuch abstatten sollten. In diesem Zusammenhang seien noch – als besonderer Tipp – die frühchristlichen Katakomben (Catacombes du Bon Pasteur) erwähnt. Dabei handelt es sich um ein unterirdisches Gangsystem aus dem 2. bis 4. Jahrhundert n. Chr., in dem die ersten Christen auf afrikanischen Boden beigesetzt wurden. Die Katakomben liegen ein ganzes Stück außerhalb des Stadtkerns und sind am besten mit einem Taxi zu erreichen.

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